Die gesundheitlichen Vorteile eines Haustiers: Was die Wissenschaft sagt

Entzückende Kätzchen und Welpen, die über eine weiße Fläche spähen, mit einem medizinischen Pfotenabdruck-Herzsymbol.

Wichtige Erkenntnisse

Hundebesitzer haben ein 24 % geringeres Risiko für die Gesamtmortalität und ein 31 % geringeres Risiko für den Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der Umgang mit Haustieren senkt den Cortisolspiegel (Stresshormon) und steigert den Oxytocinspiegel, was Entspannung und Glück fördert.

Hundebesitzer gehen zusätzlich 22 Minuten pro Tag spazieren und machen täglich 2.800 Schritte mehr als Nichtbesitzer.

Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, haben weniger Infektionen und ein geringeres Risiko für Allergien und Asthma.

Tiergestützte Therapie hilft, Schmerzempfinden zu reduzieren, Ängste zu lindern und das emotionale Wohlbefinden zu verbessern.

40 % der Hundebesitzer finden durch ihre Haustiere neue Freunde, was ihre sozialen Kontakte erweitert.

Haustiere sorgen für emotionale Stabilität bei Menschen mit PTBS, Depressionen und Angststörungen.

Schulen und Therapieprogramme setzen Tiere ein, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden der Schüler zu verbessern.

Politiker setzen sich für eine bezahlte Krankschreibung im Zusammenhang mit Haustieren und haustierfreundliche Richtlinien ein.

Immer mehr Angehörige der Gesundheitsberufe erkennen Haustiere als Teil der Therapie, Gesundheitsversorgung und psychischen Behandlung an.

Schnelle Navigation

  1. Wichtige Erkenntnisse
  2. 🤸 Die Vorteile von Haustieren für die körperliche Gesundheit
  3. 🧠 Die Vorteile von Haustieren für die psychische Gesundheit
  4. 📊 Wie der Besitz eines Haustiers die Perspektiven im Bereich der öffentlichen Gesundheit verändert
  5. 🔶 Leben mit Haustieren: Eine Bindung, die über die Wissenschaft hinausgeht
Seit Jahrhunderten sind Haustiere treue Freunde, geschätzte Begleiter, Abenteuerpartner und sogar Lebensretter. Aber über die emotionale Bindung hinaus, die wir mit ihnen teilen, bestätigen wissenschaftliche Studien nun, dass Haustiere unsere Gesundheit erheblich verbessern können.
Von der Reduzierung von Stress und der Senkung des Blutdrucks bis hin zur Steigerung des psychischen Wohlbefindens gehen die Vorteile des Besitzes eines Haustieres weit über die Gesellschaft hinaus.
Wir haben uns alle aktuellen wissenschaftlichen Studien genau angesehen, um herauszufinden, wie sich der Besitz von Haustieren direkt auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt und was dies für die Zukunft der öffentlichen Gesundheit bedeutet.
In diesem Artikel untersuchen wir, wie Haustiere die Herzgesundheit, das Stressniveau und das emotionale Wohlbefinden beeinflussen und warum Experten sich für Haustiere in Therapie-, Gesundheits- und Wellnessprogrammen einsetzen.

🤸 Die Vorteile von Haustieren für die körperliche Gesundheit

Der Besitz eines Haustiers bietet viele Vorteile für die körperliche Gesundheit, von der Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit bis hin zur Förderung regelmäßiger körperlicher Aktivität. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Haustiere einen großen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden ihrer Besitzer haben.

1. Bessere Herzgesundheit ❤️

Untersuchungen zeigen immer wieder, dass der Besitz von Haustieren, insbesondere von Hunden, mit einer besseren Herzgesundheit verbunden ist. Ein Haustier zu haben kann das Risiko von Bluthochdruck senken, einen gesünderen Cholesterinspiegel unterstützen und sogar die Blutdruckkontrolle bei Personen mit Bluthochdruck verbessern.
Darüber hinaus haben Studien ergeben, dass der Besitz von Hunden mit einer 21-prozentigen Verringerung des Sterberisikos für Menschen mit Herzerkrankungen über einen Zeitraum von 12 Jahren verbunden ist. Regelmäßige Spaziergänge, Spielzeit und die emotionale Bindung zwischen Tierhaltern und ihren Haustieren sollen die kardiovaskuläre Gesundheit stärken und zu einer längeren Lebensdauer beitragen.

2. Erhöhte körperliche Aktivität 🚶‍♂️

Der Besitz eines Haustiers – insbesondere eines Hundes – fördert natürlich einen aktiveren Lebensstil. Hunde benötigen tägliche Spaziergänge, Spielzeit im Freien und regelmäßige Bewegung, was wiederum die körperliche Aktivität ihrer Besitzer erhöht.
Selbst Katzenbesitzer neigen dazu, sich mehr zu bewegen, z. B. durch interaktives Spielen und tägliche Pflege, als Menschen ohne Haustiere.
Eine Analyse zum Thema Haustierhaltung und körperliche Aktivität ergab, dass Haustierbesitzer deutlich aktiver sind als Nicht-Haustierbesitzer, wobei Hundebesitzer die täglichen Bewegungsempfehlungen mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit erfüllen. Im Durchschnitt gehen Hundebesitzer 22 Minuten mehr pro Tag als Menschen ohne Hund und erreichen täglich fast 2.800 Schritte mehr.
Diese erhöhte Aktivität hilft den Besitzern nicht nur, in Form zu bleiben. Sie trägt auch zu einer besseren Herz-Kreislauf-Fitness, einem verbesserten Stoffwechsel und einer besseren Gesundheit von Muskeln und Gelenken bei. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität mit Haustieren auch das Risiko von Fettleibigkeit, Diabetes und anderen gewichtsbedingten Erkrankungen senken kann.
Über die Bewegung hinaus fördern Haustiere auch zufällige Bewegungen, wie das Herumlaufen im Haus zum Füttern oder das Spielen. Selbst kurze körperliche Aktivitäten summieren sich mit der Zeit und führen insgesamt zu einem gesünderen, aktiveren Lebensstil.

3. Stressabbau 🧘

Der Umgang mit Haustieren kann sich stark auf das Stressniveau auswirken. Studien haben gezeigt, dass der Umgang mit Tieren dabei hilft, die Stressreaktion des Körpers zu regulieren, was zu einem ruhigeren, ausgeglicheneren emotionalen Zustand führt.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Streicheln eines Hundes oder einer Katze den Cortisolspiegel senkt, das Hormon, das für Stress verantwortlich ist, während gleichzeitig das „Liebeshormon“ Oxytocin, das Glücksgefühle, Bindungen und Entspannung fördert, angeregt wird. Diese natürliche hormonelle Veränderung hilft, den Auswirkungen von chronischem Stress entgegenzuwirken, der mit Angstzuständen, Bluthochdruck und einem geschwächten Immunsystem in Verbindung gebracht wird.
Über biochemische Reaktionen hinaus bieten Haustiere auch emotionale Unterstützung in schwierigen Zeiten. Viele Menschen suchen bei ihren Haustieren Trost, Gesellschaft und einen Sinn für Routine, was besonders für Menschen mit hohem Arbeitsdruck, persönlichen Verlusten oder psychischen Problemen von Vorteil sein kann.
Untersuchungen deuten darauf hin, dass bereits 10 Minuten Interaktion mit einem Haustier Stress deutlich reduzieren und die Stimmung verbessern können.
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Eine Studie ergab, dass College-Studenten, die an Tiertherapie-Sitzungen teilnahmen, im Vergleich zu denen, die nicht mit Tieren interagierten, über ein geringeres Stressniveau und ein insgesamt verbessertes emotionales Wohlbefinden berichteten.

4. Verbesserte Immunfunktion 🛡️

Der Besitz eines pelzigen Begleiters könnte auch das Immunsystem stärken. Durch den regelmäßigen Umgang mit Tieren können verschiedene Mikroorganismen in die häusliche Umgebung gelangen, was die Immunantwort potenziell stärken und dem Körper helfen kann, eine Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen und Allergien aufzubauen.
Obwohl in diesem Bereich noch weitere Forschung erforderlich ist, deuten einige Studien darauf hin, dass Kinder, die in Haushalten mit Haustieren aufwachsen, weniger Infektionen haben. Darüber hinaus weisen einige Ergebnisse darauf hin, dass Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, möglicherweise ein geringeres Risiko haben, später im Leben Allergien und Asthma zu entwickeln. Die Anwesenheit von Haustieren im Haushalt kann dazu beitragen, die Immunreaktionen zu regulieren und die Wahrscheinlichkeit überaktiver Immunreaktionen, die zu Allergien führen, zu verringern.
Auch über die Kindheit hinaus kann der Besitz von Haustieren die Immunfunktion von Erwachsenen fördern. Regelmäßiger Umgang mit Tieren wurde mit niedrigeren Entzündungswerten und einer stärkeren Immunantwort in Verbindung gebracht, was dazu beitragen könnte, die Fähigkeit des Körpers, Krankheiten abzuwehren, zu verbessern.
Obwohl in diesem Bereich noch weitere Forschung erforderlich ist, untersuchen Wissenschaftler weiterhin, wie die Exposition gegenüber Haustieren zu langfristigen gesundheitlichen Vorteilen beiträgt.
Wenn du also ein Haustier bei dir zu Hause hast, bringt das vielleicht mehr als nur Freude! Es könnte auch dazu beitragen, dass dein Immunsystem stark bleibt.

5. Schmerzbehandlung 💊

Haustiere können auch bei der Schmerzlinderung und Genesung von Patienten eine Rolle spielen. Therapietiere werden zunehmend in klinische Umgebungen integriert, wobei Studien zeigen, dass ihre Anwesenheit dazu beiträgt, die Wahrnehmung von Schmerzen und Angst bei Patienten, die sich medizinischen Eingriffen unterziehen, zu reduzieren.
Untersuchungen zeigen, dass die Interaktion mit Therapiehunden vor, während oder nach der Behandlung zu einer Verringerung der Schmerzen führen kann. Dieser Effekt wird mit der Ausschüttung von Endorphinen in Verbindung gebracht, den natürlichen Schmerzmitteln des Körpers, die durch körperliche Berührung und emotionale Bindung zu Tieren angeregt werden.
Darüber hinaus haben Therapietiere gezeigt, dass sie das Wohlbefinden und die Entspannung von Krankenhauspatienten, Personen, die sich von einer Operation erholen, und Personen mit chronischen Schmerzen verbessern. Ihre beruhigende Anwesenheit kann den Bedarf an Schmerzmitteln verringern.
Das Schnurren einer Katze hat gesundheitliche Vorteile

🧠 Die Vorteile von Haustieren für die psychische Gesundheit

Neben den Vorteilen für die körperliche Gesundheit bieten Haustiere auch tiefgreifende Vorteile für die psychische Gesundheit. Von der Verringerung von Angstzuständen bis hin zur Stärkung sozialer Bindungen spielt die Bindung zwischen Menschen und ihren pelzigen Gefährten eine entscheidende Rolle bei der Förderung des emotionalen Wohlbefindens.

1. Linderung von Angstzuständen und Depressionen 🐈🤗

Der Umgang mit Haustieren sorgt nachweislich für langfristige emotionale Stabilität und hilft Menschen bei der Bewältigung von chronischen Angstzuständen und Depressionen. Ihre Anwesenheit sorgt für Gesellschaft, Routine und emotionale Erdung, was besonders für Menschen mit psychischen Problemen von Vorteil sein kann.
Viele Tierhalter berichten, dass die Pflege eines Tieres ihrem Tag Struktur und Sinn verleiht und ihnen hilft, engagiert und motiviert zu bleiben. Dieses Verantwortungsbewusstsein kann besonders für Menschen mit Depressionen hilfreich sein, da es einen Grund bietet, aufzustehen, aktiv zu sein und einen Tagesablauf beizubehalten.
Darüber hinaus haben Studien ergeben, dass Menschen mit Haustieren seltener an schweren depressiven Episoden leiden und eine höhere emotionale Belastbarkeit aufweisen. Die Gesellschaft eines Haustiers verringert auch das Gefühl der Isolation, das ein Hauptrisikofaktor für Depressionen ist.
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Eine Studie ergab, dass Menschen mit Tieren, die ihnen emotionale Unterstützung bieten, im Laufe der Zeit eine deutliche Abnahme der depressiven Symptome erlebten, insbesondere bei Menschen, die mit langfristigen psychischen Erkrankungen zu kämpfen hatten.

2. Verbesserung der sozialen Interaktion 👨‍👩‍👧‍👦

Haustiere können ihren Besitzern helfen, Beziehungen aufzubauen und mit anderen in Kontakt zu treten. Dies ist besonders wertvoll für Menschen, die sich isoliert, einsam oder sozial zurückgezogen fühlen, da die Anwesenheit eines Haustiers ein Gefühl der Kameradschaft erzeugt.
Haustiere bieten nicht nur direkte emotionale Unterstützung, sondern fungieren auch als soziale Brücken, die menschliche Interaktion auf eine Weise fördern, die sonst vielleicht nicht stattfinden würde. Mit einem Hund spazieren zu gehen, ein tierfreundliches Café zu besuchen oder sogar online über Haustiere zu sprechen, führt oft zu Gesprächen und Kontakten mit anderen Tierbesitzern.
Studien deuten darauf hin, dass Tierhalter im Vergleich zu Nicht-Tierhaltern häufiger soziale Interaktionen haben und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl empfinden.
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Eine Studie ergab, dass über 40 % der Hundebesitzer angaben, durch ihre Haustiere neue Freunde gefunden zu haben, und zwar durch Interaktionen in Hundeparks und an tierfreundlichen Orten.
Selbst Haustiere, die nicht im Freien ausgeführt werden müssen – wie Katzen, Kaninchen oder Vögel – können das soziale Wohlbefinden verbessern. Die Teilnahme an Haustier-Communitys, wie Online-Foren, Haustier-Trainingskursen oder Rettungsorganisationen, hilft Tierbesitzern, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und die soziale Isolation zu verringern.
Für Menschen, die unter sozialer Angst leiden oder Schwierigkeiten haben, Gespräche zu beginnen, können Haustiere als natürlicher Eisbrecher dienen. Vielen Menschen fällt es leichter, sich an Diskussionen zu beteiligen, wenn sie sich um die gemeinsame Liebe zu Tieren drehen, wodurch es weniger einschüchternd ist, mit anderen in Kontakt zu treten.
Letztendlich schaffen Haustiere Möglichkeiten für sinnvolle menschliche Bindungen und bauen ein Zugehörigkeitsgefühl auf, das für die psychische Gesundheit und emotionale Belastbarkeit von entscheidender Bedeutung ist.

Ein wedelnder Schwanz oder ein sanftes Schnurren hat die Kraft, Stress abzubauen und jeden Tag ein wenig heller zu machen. Die Wissenschaft bestätigt nur, was Tierhalter schon immer gewusst haben – mit einem Haustier ist das Leben einfach besser! - David, CEO von PetRadar

3. Emotionale Unterstützung und Stabilität 🐕‍🦺

Die ständige Anwesenheit eines Haustiers bietet emotionale Stabilität und hilft Menschen, mit Stresssituationen, persönlichen Herausforderungen und sogar langfristigen psychischen Erkrankungen zurechtzukommen. Im Gegensatz zu menschlichen Beziehungen, die komplex und unvorhersehbar sein können, bieten Haustiere beständige, bedingungslose Unterstützung und schaffen einen sicheren und urteilsfreien Raum für ihre Besitzer.
In therapeutischen Umgebungen wurde die tiergestützte Therapie erfolgreich in die klinische psychische Behandlung integriert und hilft Menschen mit Erkrankungen wie bipolarer Störung, schwerer Depression und Autismus-Spektrum-Störung (ASD), was die tiefgreifende Wirkung der Mensch-Tier-Interaktion auf die emotionale Heilung zeigt.
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Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit PTBS, die Dienst- oder emotionale Unterstützungstiere haben, weniger Panikattacken, weniger Hypervigilanz und eine verbesserte emotionale Regulierung erleben. Die physische Anwesenheit eines Haustiers wurde mit niedrigeren Herzfrequenzen, weniger Schreckreaktionen und weniger Albträumen bei Menschen mit traumabezogenen Störungen in Verbindung gebracht.
Für viele Menschen sind Haustiere ein emotionaler Anker, der ihren Besitzern in Momenten der Verzweiflung Halt gibt und ein Gefühl der Sicherheit bietet, wenn die Welt sich überwältigend anfühlt. Ob durch körperliche Berührung, Kameradschaft oder Routine – Haustiere sind starke Verbündete bei der Bewältigung der psychischen Gesundheit und emotionalen Belastbarkeit.

4. Verbesserung der kognitiven Funktion und Achtsamkeit 🧠

Der Umgang mit Haustieren erfordert, dass der Einzelne im Moment präsent ist, was die Achtsamkeit fördert und übermäßiges Nachdenken reduziert. Aktivitäten wie Apportieren, Fellpflege oder einfach nur das Beobachten des Verhaltens eines Haustiers können die Aufmerksamkeit von negativen Denkmustern ablenken und einen geerdeteren Geisteszustand fördern.
Bei älteren Erwachsenen wurde die Interaktion mit Haustieren mit einer verbesserten kognitiven Funktion und einem langsameren Fortschreiten des kognitiven Verfalls in Verbindung gebracht, da sie ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Routine vermittelt, das die geistige Aktivität anregt.
🔬 Gesundheitliche Vorteile von Haustieren – wissenschaftliche Erkenntnisse:
Liste der gesundheitlichen Vorteile von Haustieren

📊 Wie der Besitz eines Haustiers die Perspektiven im Bereich der öffentlichen Gesundheit verändert

Angesichts der vielfältigen Vorteile, die der Besitz von Haustieren mit sich bringt, werden in der Gesundheitspolitik zunehmend Tiere in Wellness- und Therapieprogramme einbezogen. Hier erfahren Sie, wie sie sich in verschiedenen Bereichen auswirken:

1. Haustiere als Strategie im Bereich der öffentlichen Gesundheit 📃

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Haustiere Ängste lindern, Depressionen reduzieren und als Puffer gegen Stress wirken können. In schwierigen Zeiten wie der COVID-19-Pandemie gab eine beträchtliche Anzahl von Haustierbesitzern an, dass ihre Haustiere ihnen bei der emotionalen Bewältigung halfen. Aus diesem Grund empfehlen Fachleute jetzt Haustiere und integrieren sie in die langfristige Behandlung verschiedener Gesundheitszustände.

2. Tiergestützte Therapie (TGT) im Gesundheitswesen 🏥

Die TGT wurde als ergänzende Behandlungsmethode immer beliebter. Bei der TGT werden ausgebildete Tiere eingesetzt, um Menschen bei der Genesung oder Bewältigung von Gesundheitsproblemen zu unterstützen.
Im Vereinigten Königreich beispielsweise ermöglicht die Wohltätigkeitsorganisation "Pets as Therapy (PAT)" den Einsatz von Therapietieren in Krankenhäusern, die den Patienten Trost und emotionale Unterstützung spenden.

3. Politische Entwicklungen zur Unterstützung der Heimtierhaltung 💼

Angesichts der gesundheitlichen Vorteile, die mit der Heimtierhaltung verbunden sind, setzen sich politische Entscheidungsträger für eine inklusivere Politik ein. In New York City soll ein Gesetzesentwurf den Einwohnern ermöglichen, ihren bezahlten Krankenurlaub für die Pflege von Haustieren und Assistenztieren zu nutzen. Diese Initiative erkennt die Bedeutung von Haustieren an und soll Tierhalter bei der Erfüllung ihrer Fürsorgepflicht unterstützen.

4. Bildungseinrichtungen setzen auf Therapietiere 👩‍🎓

Auch Schulen setzen auf Therapietiere, um das Wohlbefinden der Schüler zu fördern. In der San Francisco Bay Area wurden im Rahmen von Programmen Hunde in Bildungseinrichtungen eingeführt, um den Schülern Stress abzubauen und emotionale Unterstützung zu bieten. Diese Initiativen haben zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl, weniger Stress und einer verbesserten Anwesenheit und einem besseren Verhalten der Schüler geführt.

📌 Herausforderungen angehen und Sicherheit gewährleisten

Obwohl die Vorteile der Integration von Haustieren in die öffentliche Gesundheit so offensichtlich sind, gibt es immer noch Herausforderungen. Gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z. B. die für Tiere in Gastronomiebetrieben, können die Richtlinien für Haustiere einschränken. So musste beispielsweise eine beliebte Kneipe in St. Kilda, Australien, ihre Richtlinien für Haustiere aufgrund von Gemeindeverordnungen widerrufen, was die Notwendigkeit ausgewogener Richtlinien unter Berücksichtigung der Standards der öffentlichen Gesundheit und des therapeutischen Nutzens von Interaktionen mit Haustieren unterstreicht.

🔶 Leben mit Haustieren: Eine Bindung, die über die Wissenschaft hinausgeht

Von der Senkung des Blutdrucks und der Förderung eines aktiven Lebensstils bis hin zum Abbau von Stress, der Verbesserung der psychischen Gesundheit und sogar der Gestaltung der öffentlichen Gesundheitspolitik – die Auswirkungen von Haustieren auf die menschliche Gesundheit sind unbestreitbar.
Da Forscher weiterhin die langfristigen gesundheitlichen Vorteile des Besitzes von Haustieren untersuchen, erwarten wir eine noch stärkere Integration von Tieren in Gesundheits-, Therapie- und Wellnessprogramme.
Aber jenseits der Wissenschaft ist es vor allem die Bindung, die wir mit unseren Haustieren teilen, die wirklich zählt. Sie bieten bedingungslose Liebe, emotionale Unterstützung und erinnern uns täglich daran, das Tempo zu drosseln und die kleinen Momente des Lebens zu schätzen. Haustiere bereichern unser Leben auf eine Weise, die weit über das hinausgeht, was jede Studie messen kann.
Bei PetRadar geht unsere Mission über die Hilfe für Haustierbesitzer hinaus, die ihre verlorenen pelzigen Familienmitglieder wiederfinden möchten. Wir möchten Menschen dabei helfen, die unglaublichen Auswirkungen, die das Zusammenleben mit einem Haustier hat, besser zu verstehen und zu schätzen.
Da die Zahl der Haustierbesitzer weiter steigt, wächst auch unsere Verantwortung, uns für eine haustierfreundliche Politik einzusetzen, den Tierschutz zu unterstützen und die Forschung darüber zu fördern, wie Haustiere zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen.
Denn am Ende des Tages ist das Leben mit einem Haustier einfach besser. 🐾❤️
📑 Quellen und Referenzen
Harvard Health
American Veterinary Medical Association (AVMA) 2022
Human-Animal Bond Research Institute (HABRI) National Institutes of Health (NIH)
American Pet Products Association (APPA) 2023–2024
Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
Mayo Clinic Research

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Alexandra Soanca

I’ve gained a deep understanding of the challenges and emotions that come with searching for a missing pet, and I’m here to provide guidance, support, and a little bit of hope along the way. When I'm not helping reunite lost pets with their pet parents, you’ll likely find me spending time with my own furry companion, Valla - a curious gray tabby with a **very** independent spirit.

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